Gedichte zu OsternKinder, laßt uns Eier schmücken, rot oder orange, grün oder blaueinerlei, es wird entzücken ein jeder komm' er her und schau. Linien ziehn wir zart und fein, da sitzt der Osterhase auf der Wiese, und das sollen seine Kinder sein, keine Eier sind so bunt wie diese! Und eh der Tag noch wird sich neigen haben wir sie schön gereiht, und schon hängen sie an den Zweigen, was ihr doch für Künstler seid! mit den langen Beinen! Wenn die Sonn' tut scheinen, steht er auf dem Kirchendach, klappert laut, bis alles erwacht. Storch hat sich aufs Nest gestellt, guckt herab auf Dorf und Feld: "Wird bald Ostern sein! Kommt hervor, ihr Blütelein, komm hervor, du frisches Gras, komm herbei, du Osterhas'! Komm fein bald und fehl mir nit! Bring auch viele Eier mit!" Ostern, Ostern, Auferstehn. Lind und leis' die Lüfte wehn. Hell und froh die Glocken schallen: Osterglück den Menschen allen! |
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